Gisbert

Präsident

Aquarellillustration von den Grundlagen bis zur Meisterschaft

Zentrotaxon Prime

Wer einmal die offenen Ateliers von Zentrotaxon Prime betritt, spürt diesen kreativen Funken sofort—überall stehen Wasserbecher, angerührte Farbnäpfchen, und die Fensterbänke sind voll mit Skizzenbüchern. Hier geht’s nicht nur um Technik, sondern um das Entdecken eines eigenen Stils. Vielleicht liegt es an den Lehrkräften, die einem nie das Gefühl geben, falsch zu malen. Im Gegenteil: Sie ermutigen, das scheinbar Unperfekte als Chance zu sehen—manchmal ist der verlaufene Pinselstrich genau das, was einer Illustration Charakter gibt. Mir ist es anfangs schwergefallen, meine Erwartungen loszulassen und einfach zu experimentieren, aber irgendwann merkt man: Fehler gehören hier irgendwie dazu. Und, ehrlich, das fühlt sich befreiend an. Was ich an Zentrotaxon Prime besonders schätze, ist die Haltung gegenüber Weiterbildung. Es gibt nicht diesen einen Weg, und niemand bleibt stehen. Immer wieder werden Gastkünstler eingeladen, die ihre ganz eigenen Methoden zeigen—mal geht’s um digitale Farbexperimente, mal um alte Pigmentrezepte, die fast schon wie Hexerei wirken. Wer neugierig ist, kann jederzeit an zusätzlichen Workshops teilnehmen, auch abends oder am Wochenende. Und das Beste: Man wird nie mit dem Gefühl nach Hause geschickt, etwas “nicht zu können”. Vielmehr spürt man, wie alle gemeinsam wachsen—vom blutigen Anfänger bis zum Profi, der schon für Magazine illustriert hat. Manchmal frage ich mich, wie viele Karrieren hier wohl schon ihren Anfang genommen haben. Technische Unterstützung? Die gibt’s hier nicht nur, sie ist Teil des Alltags. Ich erinnere mich an einen Tag, als mein Scanner plötzlich streikte und ich kurz davor war, alles hinzuschmeißen. Da kam einer der Techniker vorbei—einmal kurz geschaut, zwei Handgriffe, und das Ding lief wieder. Und es ging nicht nur um das Reparieren; er zeigte mir direkt ein paar Tricks, wie ich meine Scans besser nachbearbeiten kann. Überhaupt: Wer Fragen hat, findet immer ein offenes Ohr, egal ob’s um Pinsel, Tablets oder Software geht. Manchmal entstehen daraus sogar richtige Mini-Workshops, weil sich um einen herum gleich noch andere interessieren. Es ist diese Mischung aus gegenseitiger Unterstützung und individueller Entfaltung, die Zentrotaxon Prime für mich so besonders macht. Und ich bin sicher, dass hier noch einige spannende Entwicklungen auf uns warten—die Leute ruhen sich nie auf dem Status quo aus.

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